Jean-Pierre Pfenninger von Hyposcout im Interview

Jean-Pierre Pfenninger fand es als Banker nicht mehr lustig. Mit finews.ch spricht der heutige CEO des Startups Hyposcout über den «gigantischen» Immobilienmarkt, kritische Pensionskassen und Blasenrisiken.

Hyposcout ist ein 2016 gegründetes Startup mit Sitz in Dübendorf, das Kapitalgeber und Kapitalnehmer bei Finanzierungen von Immobilieneigentum zusammenbringt. Dabei sichert es den Kredit mit einem Grundpfand ab, als Schutz des Investments im Falle eines Zahlungsausfalls. 


Herr Pfenninger, Sie waren zuvor mehrere Jahre für Banken tätig, darunter 13 Jahre im Investmentbanking bei Julius Bär. Nun führen Sie ein Startup. Wie kommt das?

Bei den Banken ist es schlicht nicht mehr lustig zu arbeiten. Es gibt soviel regulatorische Vorschriften und Weisungen, die letztlich dazu führen, dass innerhalb der Bank niemand mehr entscheidet. Die Angst etwas falsch zu machen, wiegt schlicht zu schwer. Deshalb bin ich vor eineinhalb Jahren zur Peer-to-Peer-Hypothekarplattform Hyposcout gelangt. Hier kann man etwas von Null aufbauen.

Wenn Sie von Aufbauen sprechen, geht damit auch ein Personalausbau einher?

Wir planen, die bestehende Belegschaft bis Ende Jahr von zwölf auf gegen 30 Mitarbeiter zu erhöhen. Wir brauchen vor allem erfahrene Bonitätsprüfer und Hypothekarspezialisten.

Aber diese sitzen bei den Banken fest im Sattel. Wie kriegen Sie diese?

Die Banker melden sich heute schon fast von selber, da ihr Geschäftsmodell schwindet. Die Fintechisierung ist in vollem Gange. Wir müssen natürlich marktgerechte Löhne bezahlen. Uns spielt aber die grassierende Unsicherheit bei den etablierten Banken in die Hände.

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Das komplette Interview mit Jean-Pierre Pfenninger und finews.ch finden Sie hier.

Das Interview als pdf.